Was ich nicht brauche #3

Wow, es ist verrückt, wie man doch immer aufs Neue Dinge zum aussortieren findet. Nach Was ich nicht brauche #1 und Was ich nicht brauche #2 folgt hier also die 3. Episode.

  • ein Scrabble Spiel (was nie jemand mit mir spielt :( ) wird dem Lieblingscafé gespendet
  • Lautsprecherboxen (Party ist in meiner Wohnung unmöglich, Laptop ist laut genug)
  • eine sternförmige Backform (leider nie benutzt)
  • 1 Handcreme, 1 Bodylotion, 1 Duschgel (geschenkt bekommen)
  • 3 Lippenstifte, die ich in den letzten 8 Monaten nicht getragen habe, außerdem uralt (nicht mehr so hygienisch)
  • 3 Koch/Backbücher
  • 6 Bücher und 3 DVDs (habe gar kein CD-Laufwerk mehr)
  • 1 großer Ordner, zahlreiche Heftstreifen und 2 Post-It-Blöcke werden dem Büro gespendet
  • 2 Eierbecher und 2 Frühstücksbrettchen (habe 4, das reicht)
  • Reader/Skripte von Seminaren (wichtiges abfotographiert, Rest Papiermüll), kann man alles im Bedarfsfall in der Bibliothek nachrecherchieren
  • abgelaufene Medikamente, Salbe und Nasenspray
  • Briefkorb-Ablage-Dings, welches mich dazu einlädt, wahllos Papierkram aufzustapeln.
  • zahlreiche Postkarten und Geburtstagskarten abfotographiert und Papier weggetan
  • 1 Kerzenhalter. Mein 3er-Leuchter ist mir genug, der einzelne nervt eigentlich nur.
  • 2 Handtaschen
  • ca 5 Paar Modeschmuck-Ohrringe und 4 Ohrpiercings, die ich alle nicht mehr trage
  • Set Filzstifte
  • Das Kölner Branchenbuch – genau wie das Telefonbuch: nie reingeguckt!
  • Knoblauchpresse und Dosenöffner

Geschenke aussortieren – eine moralische Unterstützung

Jeder bekommt ab und zu Geschenke, die so gar nicht den persönlichen Geschmack treffen oder nicht gebraucht werden können. Während solche Gegenstände normalerweise längst aussortiert wären, schrecken viele Menschen jedoch zurück, wenn es sich dabei um eine Geschenkgabe handelt. Es gilt in unserer Kultur als unhöflich ein Geschenk abzulehnen, es weiterzugeben oder auf andere Weise loszuwerden. Man befürchtet, vom Schenker darauf angesprochen zu werden, dass es fehlt.

Wenn es aber wirklich keinen Grund dafür gibt, den Gegenstand zu behalten, dann sollte diese Angst einen nicht zurückhalten.

Leider weiß ich nicht mehr, wo ich es zuerst gelesen habe, aber mich hat diese Argumentation sehr überzeugt:

Das Geschenk hatte den Sinn, im Moment des Schenkens Freude zu bereiten. Tut es das nicht mehr, dann hat es seine Aufgabe in der Vergangenheit erfüllt, aber sollte nun für die kommende Zeit einen neuen Besitzer finden, dem es Freude spendet. Der Schenker wollte mit Sicherheit nicht, dass sein Geschenk bei dir ein unangenehmes Pflichtgefühl, eine Belastung auslöst. Er wollte sicher nicht, dass der Gegenstand in deinem Zuhause einstaubt und Platz wegnimmt und nur der Höflichkeit halber behalten wird. Er möchte doch auch, dass du glücklich bist und hat diesmal eben danebengegriffen.

Und übrigens: Den Leuten fällt es generell nicht auf, dass ihr Geschenk nicht mehr da ist. Es könnte ja auch irgendwo verstaut sein. Und selbst wenn sie fragen – dann muss man eben einmal mutig sein und schonend formulieren, dass man sich sehr über die Geste gefreut hat, den Inhalt jedoch nicht braucht und jemand anderem damit eher geholfen wäre. So vermeidet man es auch, in Zukunft weitere ’schlechte‘ Geschenke zu bekommen.

Wenn man etwas gerne in Erinnerung behalten möchte, aber das Geschenk selbst nicht gebrauchen kann und nicht haben will, kann man z.B. auch ein Foto davon machen, manchen Leuten hilft das, weil es sich genau so anfühlt, als würde man es noch ‚haben‘, nur ohne den materiellen Ballast.

Müll und Wäsche

In den letzten Wochen habe ich immer mehr kleine Veränderungen in meinem Haushalt eingeführt, um weniger Müll zu produzieren.

Statt (zwar recycelten) Plastikbeuteln, die ohnehin zu groß waren, benutze ich für meinen Restmüll nun Papiertüten. Das sind entweder Bäckertüten, die ich unten einwenig mit Klopapier auslege, damit bei Teeblättern z.B. nichts feucht wird oder, wenn ich gerade keine Bäckertüte habe, gekaufte Papierbeutel mit Faltboden. Das ist schonmal besser als Plastik zu konsumieren und von der Größe her auch passender. Vielleicht wird mir aber irgendwann etwas noch besseres einfallen, mal sehen. Zumal ich ja auch auf die Bäckertüten demnächst verzichten möchte.

Hinweis: Ich wohne zur Miete in einem Wohnhaus in einer Großstadt. Hier gibt es leider keine Biomülltonne. Deshalb kommen Taschentücher und Teeblätter in den Restmüll.

Seit ich nun waschbare Stofftaschentücher benutze, habe ich sowieso kaum noch Restmüll. Mit den Taschentüchern habe ich überhaupt keine Probleme oder Scheu gehabt, es ist sehr leicht und viel angenehmer für die Nase. Nach einigen Tagen leichter Erkältung merkt man diesen Unterschied an der Haut sehr! Man denkt am Anfang vielleicht, dass es unhygienisch sei – aber wer ein Taschentuch mehrmals verwendet und das ok findet (so wie ich), dem sollte es auch nichts ausmachen, das mit einem Tuch zu tun. Ich finde ein gebrauchtes Stofftuch in meiner Tasche sogar hygienischer, weil es dicker ist. Wenn ich es an einer Ecke benutzt habe und dort einfalte, wird es nicht feucht und eklig werden.

Für längeres Unterwegssein dachte ich mir, nehme ich dann einen kleinen Beutel mit, um die gebrauchten Taschentücher zu sammeln. Aber wenn man nicht erkältet ist, reicht es eh vollkommen aus, jeden Tag 1 dabei zu haben.

Die Stofftaschentücher (es sind meine ich ca. 40 Stück gewesen?) habe ich im Set bei Ebay Kleinanzeigen gekauft, einige waren sogar noch originalverpackt (aus den 80ern). Sie haben mich 9€ inklusive Versand gekostet.

Also falls ihr zweifelt, ob Stofftaschentücher für euch das richtige sind oder nicht wisst, wo ihr sie herbekommt – probiert es einfach mal aus. Man findet auf Ebay Kleinanzeigen sehr viele.

Ich wasche die Taschentücher immer in einem Wäschenetz mit der 6o° Wäsche. Auch die Mikrofasertücher, die ich zum Abschminken benutze, kommen in das Wäschenetz und bleiben so noch länger flauschig.

Das mit dem Reduzieren der Waschtemperatur von 60 auf 40 Grad hat sich leider nicht eingestellt. Putzlappen, Geschirrtücher und Abschminktücher sind nicht ganz sauber geworden. Hier könnte man eine Vorreinigung in Betracht ziehen, um nicht immer bei hohen Temperaturen waschen zu müssen. Ich habe mir sowieso eine Gallseife gekauft, um Flecken auf meiner Kleidung schnell entfernen zu können. Bei der 30° Wäsche dauert es nämlich immer ewig, bis ich eine Maschine voll habe und bis dahin würden sich Flecken in der Kleidung stark festsetzen. Meine Kleidung wasche ich jetzt immer auf 30° Pflegeleicht, d.h. auch die Zahl der Schleuderumdrehungen/Minute ist weniger als sonst und schont die Kleidung mehr, weil sie ja beim Schleudern ziemlich aufgerieben werden kann.

Um mich mit anderen umweltfreundlichen Optimierungen auseinanderzusetzen, habe ich momentan aufgrund meiner Bachelorprüfung nicht genug Zeit, auch wenn ich Lust hätte, mich wieder intensiver mit dem Minimalismusthema zu beschäftigen. „Haben oder Sein“ von Erich Fromm liegt auch noch ungelesen bei mir herum.

Tierversuche

Wer testet denn nun an Tieren, welche Firmen hängen zusammen, wer gibt Tierversuche in Auftrag? Und welche tierversuchsfreien Produkte kann ich kaufen?

Hier findet man eine sehr gute Datenbank der PETA und einige pdf-Dokumente zum Download oder Ausdruck. Auch die FAQ ist sehr hilfreich und übersichtlich. Die Datenbank ist international ausgelegt, es kann aber auch nach Ländern gefiltert werden.

Mikroplastik

In diesen Produkten ist Mikroplastik enthalten. Ja, auch im AOK ‚Seesand Peeling‘!

Mikroplastik Einkaufsratgeber

Ein pdf-Dokument, das noch viel mehr Menschen lesen sollten… Auch mich überrascht es, wie viele Cremes, Waschgele usw. Plastik enthalten. Einigen sieht man es an, anderen nicht.

Auch Marken wie Avene, La Roche-Posay, Eucerin, Kneipp, usw., die man in der Apotheke kaufen kann, und die vielleicht ein besseres Imange haben als Balea und Co. verwenden Mikroplastik in ihren Produkten.

Was ich bisher zur Müllvermeidung umgesetzt habe

Das Thema Zero Waste beschäftigt und fasziniert mich seitdem ich den Ted Talk von Lauren Singer sah, in welchem sie ein Marmeladenglas zeigte, das den von ihr verursachten Müll der letzten 3 Jahre beinhaltete.

Hier sind einpaar Kleinigkeiten, die ich seitdem umgesetzt habe:

  • loser Tee (nur noch Arzneitee habe ich in Beuteln gekauft)
  • Microfasertücher statt Wattepads
  • immer Nein zu Tüten und Flyern sagen – immer einen Beutel dabeihaben
  • kein Obst in Plastik kaufen
  • Keine Werbung und keine Zeitungen am Briefkasten
  • Edelstahl-Trinkflasche, aus der ich Leitungswasser trinke
  • Wattestäbchen aus Pappe, ohne Plastik
  • Verzicht auf Küchenpapier (habe es bisher nicht vermisst)
  • Öko-Dent Zahnbürste mit Wechselköpfen*
  • Menstruationstasse (beste Entdeckung  e v e r) statt Tampons & Binden
  • Möglichst auf Glas und Pappeverpackungen zurückgreifen beim Einkauf
  • Nachfüllbare Kullis, Textmarker & Füller statt Wegwerf-Schreibwaren
  • Essig-Rinse für die Haare (statt Spülung in Plastikpackungen) – mache ich schon seit Jahren.

*hier könnte ich mir gut vorstellen, auf etwas ganz ohne Plastik umzusteigen, wenn der Griff der Ökodent abgenutzt ist. Aber das wird noch einwenig dauern.

Nächste Ziele:

  • Taschentücher – entweder auf waschbare umsteigen oder zumindest Recycling kaufen!
  • Putzmittel in Plastikflaschen durch selbstgemachtes ersetzen (z.B. mit Essig reinigen)
  • mal ausprobieren, Haare mit Natron zu waschen.

Papierstau stoppen – Aufkleber für den Briefkasten

Heute möchte ich auf meinem Blog die Website papierstaustoppen.de vorstellen, von der ich meine Aufkleber für den Briefkasten beziehe. Sie sind wirklich extrem günstig und der Betreiber der Seite ist sehr zuvorkommend und freundlich, sollten einmal Probleme auftreten (bei mir kam ein Brief nicht an und er kümmerte sich sofort darum).

Es besteht die Wahl zwischen ‚Keine Werbung‘ und ‚Keine Werbung und keine kostenlosen Anzeigenblätter‘.

Wie auch bei meiner alten Wohnung habe ich an meine neue Adresse ca. 10 Aufkleber bestellt. Ich werde einen bei mir anbringen und die anderen bei den Briefkästen liegen lassen, damit die Nachbarn sich bedienen können.

Letztes mal kam das relativ gut an und viele Nachbarn klebten den Aufkleber auf ihren Briefkasten. Ich denke, vielen ist das Thema nicht wichtig genug, um sich selbst darum zu kümmern, nehmen es aber dankend an, wenn plötzlich so ein Aufkleber zu verschenken rumliegt. Hoffentlich ist die Mülltonne im Flur dann demnächst nicht mehr so voll.

Meine 1-Zimmer-Wohnung

— Dieser Beitrag wurde am 6. Dezember 2016 aktualisiert. Die Fotos der Regale wurden ausgetauscht, da sich in diesem Bereich etwas verändert hat. Alles andere ist so geblieben. —

Ich lebe auf ca. 22qm, weil man sich mehr in meiner Stadt nicht leisten kann. Zu 5 Bonus-Quadratmetern oder einem Balkon würde keinesfalls Nein sagen. Man kann aber auch auf diesen 22qm gut leben.

Meine Wohnung besteht aus einem winzigen Eingangsflur mit der Tür zum Badezimmer nach rechts und einem sehr großen Wandschrank nach links. Dann kommt man in den Hauptraum, in welchem ich esse, schlafe, arbeite, rumhänge, lebe.

Ich habe 4 Geschirrhandtücher, einige Schwämme, 2 Putzlappen.
Kochen: 1 Pfanne, 2 Töpfe, 1 Soßentopf, 1 Nudelsieb.
Geschirr: 5 flache große Teller, 3 flache kleine Teller, 8 große tiefe Teller. 3 kleine Trinkgläser, 7 Tassen, 4 Weingläser, 2 Suppenschalen, 6 Müslischalen*.
Geräte: Eierkocher, Handrührer, Waffeleisen.
Außerdem: Backformen, 2 Teigschüsseln, 1 Waage, 1 Zitronenpresse.

*könnte etwas minimalisiert werden.

Die Kochecke sieht leider etwas unruhig aus. Aber wo gehobelt wird fallen Spähne.

Vorher (Mai 16):

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Überblick

Nachher (Nov 16):

Der hohe weiße Schrank beinhaltet alle Lebensmittel, Backformen und unten Müll. Die 2 weißen Rollcontainer sind mit Gewürzen, Papier, Uni-Sachen, Elektrozeug und einigem Papierkram gefüllt.

Das kleine Regal neben dem Schreibtisch stellt meinen gesamten Privatbesitz dar, also Bücher, Ordner mit Unisachen, eine Erinnerungsbox und wichtige Dokumente. In 2 Boxen sind u.a. aber auch nützliche Dinge wie Klebeband, Fusselrasierer, Wollfaden, aber auch Geschenkpapier, das auf seinen 2. Einsatz wartet.

Im geräumigen Wandschrank befinden sich Wäschekörbe, Bügelbrett, Schuhe, Taschen, Unterwäsche, Socken und einpaar dickere Pullover. Auch eine große Tüte für den 2nd Hand Laden* steht bereit.
Das obere Fach des Wandschranks, das man auf dem 1. Bild erahnen kann, habe ich nicht fotografiert, weil ich dort gar nicht hinkomme. Da ist ein großer Koffer, Streichzeug von meiner Nachbarin*, ein Hocker von meiner Tante* und 2 Gitarren drin.

Das Bild im Schrank aufzuhängen halte ich für eine geniale Idee meinerseits, da ich mich jedes Mal freue, es beim Türöffnen zu erblicken und es etwas Licht und Farbe rein bringt :) Außerdem passt die quadratische Form zu den Abmessungen der Regalfächer.

*Diese Dinge müssen weggebracht werden ;)

Schließlich mein Schlafbereich: in den Schubladen des Bettes sind Schlafanzüge, Bettwäsche und Handtücher, im oberen Bereich liegen auch Taschentücher, Bücher und mein 5-Minute-Journal mit Stift bereit. Auf dem eigentlichen Nachttisch steht eigentlich nur der Wecker (und natürlich die Kerze und der Bilderrahmen mit Edelsteinen als Deko). In den Schubladen des Nachtschränkchens finden sich Schuhcreme, ein Bügeleisen, ein Paar Lautsprecherboxen, Fusselrolle und noch mehr Bücher und Taschentücher.

Übers Bett soll natürlich noch ein schickes Bild gehängt werden! Ich weiß nur noch nicht welches.

Am Fußende ist die Kleiderstange mit allen meinen Klamotten außer den dicken Pullovern und Jacken, welche im Wandschrank aufbewahrt werden. Daneben ein kleines Schminkregal, wo auch Medikamente, Schmuck, Parfüm und Kulturbeutel ihren Platz haben.

Das Badezimmer ist recht unspektakulär. Neben der Dusche wird noch Shampoo, Duschgel und Rasierer gelagert. Die täglichen Pflegeartikel sind am Waschbecken.

Schließlich mein kleiner Kräutergarten auf der Außenfensterbank (Basilikum, Estragon, Minze und Salbei), auf den ich recht stolz bin ;) Nur dem Basilikum ist es momentan etwas zu kalt.

Die Wohnung hat zwischen 22-24qm und wie man sieht, kriegt man einiges unter – wenn man wollte, sicher noch mehr. Aber ich strebe ja nach weniger ;)

Erstmal möchte ich nun wieder einpaar Sachen loswerden, die sich hier eingelagert haben, aber nicht mir gehören.

Habt ihr noch Tipps? Was könnte man noch minimalisieren?

Wenn ich im Internet Fotos von den Wohnungen von Minimalisten oder solchen, die es werden wollen, sehe, dann ist das immer sehr frustrierend. Aber die meisten leben ja auch auf über 40qm (sowas kann ich mir gar nicht für eine Person vorstellen) und dass es dann leerer aussieht, sobald man einwenig aussortiert, ist ja klar. Was meint ihr dazu?

Minimalisieren stagniert – dafür mehr umweltfreundliche Ideen

In letzter Zeit tue ich mich sehr schwer mit dem minimalisieren. Es scheint, als hätte jeder Gegenstand, den ich besitze, eine ziemlich gute Daseinsberechtigung. Eine kleine Tüte für den 2nd Hand Laden wartet noch auf die Auslieferung, einpaar CDs/DVDs sind aus dem Regal genommen worden, da ich einen Laptop ohne Laufwerk besitze, aber ansonsten…

Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, habe ich eher gekauft als aussortiert in den letzten 2 Wochen. Bis auf eine Auflaufform und einen Pürierstab habe ich nun alles, das noch gewünscht war.

Küchenutensilien: nichts minimalisierbar.
Kleidung: vorläufig nicht (muss einige Stücke ‚testen‘ und dann entscheiden)
Schuhe: 1 Paar minimalisierbar.
Make-Up: einiges wird aufgebraucht, aber nichts soll sofort weg.
Gitarren: kann ich nicht über mich bringen..
Bücher: lieber auch erstmal behalten (ist eh nur eine Abteilung im kleinen Billyregal, schätzungsweise 40-50 Stück insgesamt).
Persönliche Erinnerungen: da könnte noch was gehen..
Uni-Sachen: einige Mitschriften können eingescannt und das Papier weggeworfen werden
Krams: Lichterketten können verschenkt werden und im Winter durch 1 weiße ersetzt werden.

Da ich also an der Minimalismusfront momentan nicht weiterkomme – oder sogar ein vorläufiges Ende erreicht habe* – beschäftige ich mich umso mehr, mit der Frage, wie ich mein Alltagsleben und mein Konsumverhalten noch etwas besser für die Welt gestalten kann.

*Obwohl ich das nicht glaube, weil meine Wohnung alles andere als minimalistisch aussieht und der Umzug mir auch nicht sehr minimalistisch an zu tragenden Objekten vorkam…

Ich habe mir einpaar Ziele gesetzt:

Essen:

  • Auf dem Wochenmarkt regionales und saisonales Gemüse einkaufen (selbstverständlich unverpackt)
  • allgemein: mehr Obst und Gemüse essen! (ein ewiger struggle bei mir)
  • nur noch losen Tee trinken (Ausnahme bilden mein geliebter Anti-Stress-Tee und Magen-Tee von Bad Heilbrunner ;) ansonsten bereits umgesetzt)
  • Fairtrade-Kaffee kaufen (bereits 1x geschehen)

Putzen:

  • auf Küchenpapier (‚Zewa‘) verzichten (bisher reichen Lappen/Schwamm)
  • auf umweltfreundlichere Reinigungsmittel zurückgreifen (Essig)

Wäsche:

  • bei niedrigeren Temperaturen waschen – statt 60 und 40 Grad mal ausprobieren, 40 Grad für Unterwäsche, Handtücher etc. zu nutzen und T-Shirts und Jeans, sofern nicht stark verschmutzt, vielleicht sogar mal kalt waschen?? Soll wohl auch besser für die Textilien sein.

[Ich weiß aber noch nicht, wie ich mit dem Hygiene-Faktor klarkomme. Da muss ich noch mehr recherchieren. Ich spiele außerdem mit dem Gedanken, solche Textilien ein mal richtig auszukochen – eine Grundreinigung quasi – und dann nach der sicheren Abtötung aller Viren und Bakterien kältere Waschtemperaturen zur Gewohnheit zu machen. Eine Bekannte hatte mir neulich sehr überzeugend davon erzählt, dass sie 1x im Jahr (oder nach Grippe z.B.) ihre Handtücher auskocht und sie davon frischer und weicher werden.]

  • Handtücher nicht mehr so häufig in die Wäsche stecken. Man benutzt sie ja, wenn man sauber ist – wieso sollten sie also dauernd gewaschen werden müssen?

Müll:

  • weiterhin darauf achten, wenig unnötige Verpackungen zu kaufen/mitzunehmen und möglichst wenig Plastikmüll produzieren!