Verschenken-Kiste rausgestellt

  • eine Wärmflasche in einer Kuscheltier-Hülle
  • 2x grüne Innen-Lichterkette
  • seltsames Küchengerät, das meine Mutter mir ungefragt geschickt hatte (es war wirklich sinnfrei).
  • Bilderrahmen
  • Herr der Ringe Teil 3 DVD
  • Sims 3 PC-Spiel
  • Die Siedler III PC-Spiel

 

To-Do:

  • endlich die vorläufig letzte Tüte zum 2nd Hand-Laden bringen ;)
  • meine E-Gitarre aus meiner alten WG abholen.
  • endlich Fotos von meiner neuen Wohnung machen und auf den Laptop kriegen.

Kleinen Elektroschrott über die Deutsche Post entsorgen

Vor einigen Tagen habe ich von einem Angebot der Deutschen Post namens Electro Return erfahren und probiere es heute zum ersten Mal aus.

Kabel, Handys, auch Druckerpatronen und anderen Kleinschrott kann man einfach in einen gepolsterten Umschlag packen und mit kostenlosem Versandaufkleber in den nächsten Briefkasten werfen.

Eine Wohltat für Menschen, die kein Auto haben, um zur nächsten Wertstoffsammlung zu fahren, wenn es sich eigentlich nur um kleine Teile handelt ;)

Electro Return der Deutschen Post

Die Givebox

Grade eben stolperte ich im Internet über eine Kreuzung von öffentlichem Bücherschrank und Verschenken-Kiste: Die Givebox.

In einigen Städten gibt es sie schon, teilweise auch mehrere.

Hier kann man Bücher, CDs, Haushaltsutensilien, Elektronik usw. reinstellen und verschenken – und bei Bedarf natürlich auch selbst etwas herausnehmen.

Toll, dass es sowas gibt! Und es bräuchte noch viel mehr davon!

Wohin mit… Büchern?

A) Verkaufen

  1. Ebay/Ebaykleinanzeigen
    Dieser Punkt ist wohl ziemlich selbsterklärend… ;)
  2. Amazon
    Auf Amazon habt ihr den Vorteil, dass euer Buch unter der Kategorie „Gebraucht“ erscheint, wenn der Käufer nach diesem bestimmten Titel sucht. Sucht man beispielsweise den 1. Harry Potter Band und klickt auf das Suchergebnis, bekommt man unter dem Neupreis auch Gebrauchtwaren angeboten. Wenn man den Neupreis inkl. Versand unterbietet und das Buch gut erhalten ist, hat man auf amazon Chancen, es zu verkaufen.
  3. Momox, Rebuy
    Nicht erschrecken! Bei Momox, Rebuy und anderen Ankauf-Plattformen werdet ihr für die meisten Romane nur ca. 0,15€ bekommen. Was richtig Geld bringt, sind entweder vergriffene Ausgaben (diese werden antiquarisch weiterverkauft), Sach-und Fachbücher, sowie Lehrbücher (bspw. Sprachlernbücher, Wörterbücher, alte Schulbücher, Mathe-Trainer, Abi-Vorbereitungsbücher usw.). Vorteile von diesen Plattformen: Wenn ihr einen Gutscheincode habt, gibt es zwischen 5€ und 10€ obendrauf und ab 20€ kostenlosen Versand oder Paketabholung bei euch zuhause. Ihr könnt auch DVDs, Spiele- und Musik CDs verkaufen, alles in einem Paket. Ich habe Momox schon oft benutzt und bisher bei ca. 10 Verkäufen nie schlechte Erfahrungen gemacht. Tipp: Wenn man für einen Umzug die Bibliothek seiner Eltern minimalisieren hilft, springen für alte Bücher teils noch sehr gute Preise raus und die Eltern werden es euch danken ;) Probiert es einfach mal aus.
  4. Flohmarkt
    Wie immer eine Option – der Flohmarkt. Besonders gut gehen Reclambücher und andere klassische Lektüren für Studenten.
  5. Facebookgruppen
    Unter dem Schlagwort „Bücherflohmarkt“ o.ä. könnt ihr auf Facebook oftmals Tausch- und Verkaufsbörsen finden, die vorallem von Studenten genutzt werden.

B) Verschenken/Spenden

  1. Offene Bücherregale
    Immer mehr Städte, auch Kleinstädte, investieren in einen öffentlichen Bücherschrank. Das Prinzip: Bücher einstellen und mitnehmen nach belieben. Die Bücher sind witterungsgeschützt und finden hoffentlich nochmal einen Leser. Auf Wikipedia gibt es eine Liste von öffentlichen Bücherschränken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Bücherschränke kann ich wärmstens empfehlen!
  2. Bibliotheken, Kindergärten
    Einpaar Romane oder Kinderbücher kann man sehr gut in der Stadtbibliothek oder im nächsten Kindergarten loswerden. Einfach mal anrufen und fragen ob Bedarf besteht und vorbeifahren.
  3. Oxfam-Shops
    Oxfam-Shops nehmen Bücher, Kleidung und vieles mehr.
  4. Verwandte/Bekannte
    Wie immer gibt es auch die Möglichkeit, erstmal einpaar Freunde zu fragen, ob bei ihnen Interesse am einen oder anderen Buch besteht.
  5. Verschenken-Kiste
    Wenn es in deiner Nähe keinen Bücherschrank gibt, keine Bibliothek und kein Bekannter deine Bücher möchte und sie die Mühe des Verkaufes nicht mehr wettmachen, probier doch mal eine Zu-Verschenken-Kiste aus.

C) Recyclen

  1. Kreative Upcycling-Ideen
    Aus Büchern kann man tatsächlich einiges machen, wenn man möchte. Wenn man auf Pinterest angemeldet ist, findet man dort zahlreiche Verwertungsideen.
    Einige, die ich ganz gut finde: Besonders schöne Seiten (z.B. Illustrationen, alte Karten von Atlanten usw.) einrahmen; schöne Buchcover zusammenstellen und als Wanddekoration benutzen oder ein Hocker aus Zeitschriften mit 2 Gürteln gehalten.
    Idee für großformatige Bücher oder sehr kleine Geschenke: Einzelne Buchseiten als Geschenkpapier recyclen ;)
  2. Altpapier
    Wenn es gar nicht mehr anders geht, wandern ungebrauchte alte Bücher eben ins Altpapier. Das ist auch in Ordnung.

Verschenken-Kiste

Zu Verschenken

Für Gegenstände, die auf Ebay o.ä. keine Chance haben bietet sich meist nur noch die Entsorgung an. Aber wenn es noch jemand anderem nützen könnte oder eine Freude macht – wieso nicht eine Verschenken-Kiste an die nächste Bushaltestelle oder Straßenecke stellen?

Wenn die Sachen innerhalb von 1 oder 1,5 Tagen noch nicht weg sind, kann man die Kiste ja immer noch zurückholen und selbst entsorgen, damit sich niemand daran stört.

Vor allem in Großstädten kann man so aber auch noch die merkwürdigsten Gegenstände loswerden, für die man eigentlich die Hoffnung auf Wiederverwertung bereits aufgegeben hatte. (PS: Habe mal vom Fenster einen älteren Herrn beobachtet, der eine Lidschattenpalette aus der Verschenken-Kiste mitnahm ;))

Vielleicht kostet dies ein wenig Überwindung, da man beim Abstellen der Kiste Blicke ernten kann. Aber hey, das ist nicht verboten und eigentlich sogar sehr freundlich. Wahrscheinlich sind diese Blicke nur neugierig-interessiert. Und wie gesagt – sollte sich jemand daran stören, kann man es ja immer noch wieder wegräumen. Also nur Mut!

Nur eine Sache gibt es zu berücksichtigen: Das Wetter! Empfindliche Sachen einfach in eine Plastiktüte packen, oder das ganze an einen überdachten Ort stellen.

Wohin mit…. Kleidung?

Für aussortierte Kleidung gibt es zahlreiche Verwertungsmöglichkeiten. Man muss sie nur finden, den Zeitaufwand abwägen und sicherstellen, dass es sich um eine gute Wahl handelt.

A) Verkaufen

  1. Ebay oder Ebay Kleinanzeigen
    Auf Ebay empfehlen sich größere Kleidungspakete, wie beispielsweise Sets aus 5 Basic-T-Shirts oder einigen Strickpullovern einer Größe. Man sollte jedoch mit realistischen – sprich niedrigen! – Preisvorstellungen an den Verkauf herangehen und Versandkosten miteinberechnen. Auch muss bedacht werden, dass hierfür ein Ebay-Account (am besten mit einigen positiven Bewertungen) vorhanden sein sollte und dass Gebühren für den Verkauf anfallen. Diese sind jedoch nicht hoch und es gibt oft die Möglichkeit, kostenlose Angebote einzustellen.
    Auf Ebay Kleinanzeigen braucht man auch einen Account, jedoch gibt es hier auch keine Bewertungen. Da die Angebote ortsgebunden sind, kann man so auch Käufer aus der Umgebung erreichen, die die Ware dann persönlich abholen (keine Versandkosten).
  2. Kleidungsplattformen, z.B.: Kleiderkreisel, Kleiderkorb, Klamottenbox
    Diese Internetseiten haben sich auf den Tausch und Verkauf von Kleidung, Accessoires und vereinzelt auch Kosmetik spezialisiert. Kleiderkreisel verlangt leider jedoch seit Mitte 2015 Gebühren (lassen sich jedoch ggf. umgehen).
    Anmerkung zu 1. und 2.) Natürlich ist es auch möglich, auf den Internetplattformen Kleidungsstücke als „Zu Verschenken“ einzustellen. Der Käufer sollte dann lediglich die Versandkosten zahlen.
  3. Flohmarkt, „Mädchenflohmärkte“, Nachtflohmärkte
    Wer frühes Aufstehen und in-der-Kälte-Herumsitzen meiden möchte, kann auf Angebote wie sog. Mädchenflohmärkte oder auch Nachtflohmärkte zurückgreifen. Teils fallen hier höhere Standgebühren an, jedoch locken diese Flohmärkte auch ganz anderes Publikum an. Falls man also gut erhaltene Stücke besitzt, die eher eine jüngere Zielgruppe ansprechen, lohnt sich der Besuch eines solchen.
    Beispiele: Die Veranstaltungsreihe Nachtkonsum (mehrere Städte), der Mädelsflohmarkt (Köln, Bonn, München).

B) Spenden/Verschenken

  1. Sozialkaufhaus, 2nd Hand Shop
    Der örtliche 2nd Hand Shop freut sich sicher über deine Spende und verkauft die Klamotten an Kunden weiter. Auch das deutsche Rote Kreuz oder das örtliche Sozialkaufhaus (einfach mal Sozialkaufhaus+Stadt googeln) nimmt Kleidung an. Bitte seid aber vorsichtig mit Containern des DRK, denn nicht alle werden tatsächlich vom Roten Kreuz geleert und in deren Shops gebracht (s. auch Punkt 4. Altkleidercontainer). Besser wäre es also, die Kleidung direkt zum Rot-Kreuz-Shop zu bringen.
    Im Sozialkaufhaus können Bedürftige mit einer Karte noch weitere Rabatte auf die angebotene Ware bekommen; prinzipiell kann aber jeder dort einkaufen. Liste von Sozialkaufhäusern in NRW.
  2. SOS-Kinderdörfer u.ä., akute Spendensammlungen (wie etwa Ende 2015 Winterkleidung für Flüchtlinge)
    Auch hier gilt es, eine kleine Recherche zu betreiben und eventuell ein wenig zu telefonieren. Wo gibt es soziale Unterbringungen von Menschen, die Kleidung gebrauchen können?
  3. Oxfam-Shops
    Oxfam-Shops nehmen Bücher, Kleidung und vieles mehr.
  4. Deutsche Kleiderstiftung
    Die Deutsche Kleiderstiftung hat vereinzelt Containerstellplätze, bietet jedoch auch kostenlosen Paketversand an. Auch hier muss man sich bewusst sein, dass ein Teil der Kleidung verkauft statt verschenkt wird – das Verkaufsgeld kommt aber immerhin der Stiftung zugute (diese Information ist auf der Homepage der Kleiderstiftung zu finden).
  5. Altkleidercontainer – Achtung!
    Große Mengen von aussortierter Kleidung werden in Altkleidercontainer geworfen. Hier gibt es gute und schlechte – einige sind von kirchlichen Trägern (Diakonie), der Arbeiterwohlfahrt oder für Obdachenlosenhilfe gedacht. Es gibt jedoch auch Container, die keinem wohltätigen Zweck dienen, sondern Profit aus der abgegebenen Kleidung schlagen, indem sie diese nach der Sortierung durch schlechtbezahlte Arbeitskräfte z.B. nach Afrika verkaufen. Viele dieser Container sehen von außen aber nicht viel anders aus als die ‚guten‘ und werben mit den gleichen Slogans.
    Links zum Thema:
    Geo – Das Geschäft mit dem Stoff
    ARD/NDR Reportage: Die Altkleider-Lüge
  6. Persönliches Umfeld
    Was viele vermutlich aus Kinderzeiten kennen, wird heute immer weniger praktiziert – Kleidungsstücke an Verwandte und Bekannte mit passender Größe weitergeben. Auch unter Freunden/Freundinnen könnte man z.B. eine Tauschparty organisieren, bei der jeder einige Stücke mitbringt, die er loswerden möchte. Hier sollte man jedoch einwenig streng mit sich sein und genau überlegen, was man wirklich haben möchte – und im Gegenzug auch dem anderen nicht seine Kleidungsstücke aufschwatzen. Einen Versuch ist es aber definitiv wert!

C) Recyclen

  1. Altkleidercontainer
    Alte Socken, Geschirrtücher, T-Shirts mit Löchern… wenn Textilien wirklich kaum noch brauchbar sind, kann man sie – meines Erachtens nach – ruhig in einen beliebigen Altkleidercontainer werfen. Diese Textilien sind nicht mehr gut genug erhalten, um aus ihnen Profit in ärmeren Ländern zu schlagen und werden stattdessen für die Neuverarbeitung, beispielsweise als Putzlappen, prozessiert.
  2. H&M Garment Collecting
    H&M bietet seit 2013 einen Rabatt von 15% auf ein ausgewähltes Kleidungsstück, wenn man eine Tüte voller Textilien zum Recyclen dort abgibt (Garment Collecting). Offiziell soll nur Kleidung abgegeben werden (diese muss natürlich nicht von H&M sein), jedoch kontrolliert niemand diese Tüten durch und ihr könntet auch alte Bettwäsche, Lappen usw. in die Tüte füllen.
  3. Upcycling als Putzlappen o.ä.
    Zu guter letzt bleibt natürlich noch die Möglichkeit, T-Shirts, die man nicht mehr trägt, als Putztücher zu verwenden, als Schutzkleidung zum Streichen aufzubewahren oder kreativ zu werden. Mir gefällt beispielsweise dieser Teppich aus T-Shirt-Garn sehr gut! Aber auch hier gilt: Bitte übernehmt euch nicht, bewahrt nicht 20 T-Shirts als Putzlappen auf. Soviele Putzlappen braucht kein Mensch.