Meine Wohnung ist nicht perfekt und ich habe doch mehr, als ich dachte

Hallöchen,

long time no see! Eine Weile haben mich andere Dinge beschäftigt, aber jetzt möchte ich wieder mehr Zeit in ‚Lebens-/Alltagsplanung‘ investieren. Heißt konkret: Wohnraum, Konsum, Achtsamkeit, Zeitmanagement.

Wenn ich dann also mal wieder einige inspirierende Adressen aufsuche, merke ich: eine schicke minimalistische Wohnung funktioniert halt easy im lichtdurchfluteten >40qm Altbau mit ausgewählten Vintage- und Designstücken.

Eine schicke minimalistische Wohnung funktioniert etwas schwieriger im 22qm 1-Zimmer Apartment mit Küche neben dem Bett und Ikea/Sperrmüll-Kombi.

Das ist kein Grund zum Traurig- oder Neidischsein, aber häufig brauche ich diesen Realitätscheck, denn meine Bude wird einfach nie so aussehen! Der Lebensmittelschrank ist etwas wuchtig, die Vorhangfarbe beißt sich mit der Wand, der Sessel ist blöd platziert. Es kann aber ein work in progress sein und ich möchte hier einige Dinge zusammenstellen, die ich in nächster Zeit angehen will:

❒ tropfenden Küchenwasserhahn reparieren (lassen)
❒ Duschbrause-Halterung montieren (lassen)
❒ Spiegel am Wandschrank anbringen
❒ Vorhänge durch andersfarbige austauschen?
❒ mein letztes verbliebenes Regal minimalisieren oder schwarzbraun lackieren
❒ Tisch und Sessel anders positionieren

…. das alles allerdings, wenn ich im Februar 2018 aus meinem Auslandssemester zurückkehre ;)

Der Traum von dem einen Umzugskarton mit persönlichen Sachen im Keller ist auch geplatzt. Stattdessen stehen dort 1 großer und 2 kleine, gefüllt mit: Kleidung, Büchern, Make Up, Bettwäsche, Bettdecke, und sperrigen Dingen wie Fahrradhelm, Blumenvase und Kerzenleuchter. Das ist auch ok.

Viel eher zählt ja: 1) Was mit auf die Reise kommt –> ich möchte natürlich nichts missen, aber auch nicht zu schwer schleppen. 2) Was bei Rückkehr im Februar18 wieder eingeräumt wird, und was vielleicht nicht mehr den Weg vom Keller in die Wohnung findet, sondern gleich aussortiert wird.

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Bin ich fertig mit Minimalisieren?

Dass ich trotz neugewonnener Zeit nicht mehr so viele Blogeinträge schreibe, liegt vor allem daran, dass ich mit Aussortieren weitestgehend fertig bin. Man findet immer etwas, klar, aber das wird dann nebenbei erledigt. Es gibt keine Stapel, Kisten oder Schubladen mehr, die einen ganzen Nachmittag fordern.

Ich habe in den letzten zwei Monaten andere Veränderungen durchgeführt und wahrgenommen. Statt Minimalisieren habe ich mich eher mit Zero Waste, Konsum, Alltags- und Lebensgestaltung befasst.

Aus meiner Liste mit Zielen/Ideen fürs neue Jahr 2017 kann ich bereits ein Zwischenfazit ziehen:

✓ nur noch losen Tee kaufen

Korrekt! Ich schiebe es jedoch schon ewig vor mir her, meinen geliebten ‚Anti-Stress-Tee‘ von Bad Heilbrunner mit losem Tee nachzumischen ;)

✓ nur noch fairtrade Kakao- und Kaffeeprodukte kaufen

Ich bin ein riesiger Fan der Rewe Bio & Fairtrade Vollmilchschokolade geworden, sie ist wirklich supersuper lecker. Nur einmal hat es mich seit Januar nach Kinder Buenos gedürstet, da habe ich mir dann halt mal eine Packung gekauft. Jedoch muss man bedenken, dass mein Süßwarenkonsum wirklich groß ist (ernsthaft!! ich kenne niemanden, der so viel Süßes isst wie ich – und vor einigen Jahren war es bei mir noch mehr) und meine Entscheidung, nur noch Fairtrade Schokolade zu kaufen daher eine echte Veränderung macht.

✓ häufiger Sportübungen machen

Auf Youtube habe ich endlich einen Yoga-Kanal gefunden, der mir gefällt (Mady Morrison aus Berlin) und alle paar Tage meine Gliedmaßen durchzuknacken tut mir sooooo gut. Außerdem habe ich einen Salsakurs angefangen.

✓ mehr in Büchern statt im Internet lesen

Hmm, ich würde sagen, ich bin nach wie vor sehr aktiv im Internet, was ja auch nichts schlechtes ist. Seit ich kein Facebook mehr habe, ist auch eine große Unsinnsquelle gestrichen worden. Aber ich habe auch schon einpaar Bücher, Aufsätze und Zeitungen dieses Jahr gelesen – neben der Uni versteht sich.

✓ mehr spenden und evtl. für etwas engagieren

In Zeiten von Trump, AfD und einer drohenden schwarz-gelb Regierung in NRW stehe ich kurz davor, Mitglied der Linken zu werden und informiere mich fleißig. Außerdem fange ich gerade mit einigen Kommilitoninnen an, eine Kurztagung zum Thema Literatur und Medien / Literatur- und Medientheorie für das nächste Jahr zu organisieren. Auch Spenden habe ich in letzter Zeit wieder getätigt und es fühlt sich super an.

✓ evtl. einen Lesesessel kaufen

Ohja, ich habe ihn gekauft. Und noch dazu einen schönen Teppich. Seitdem ist meine Wohnung viel gemütlicher geworden und ich sitze quasi permanent hier. Der Sessel ist sicherlich auch dafür verantwortlich, dass ich wieder mehr Spaß am außeruniversitären Lesen habe.

Wieder zurück nach 3 Monaten. Ebookreader & Bokashi Bin.

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Nachdem ich im Januar und Februar ununterbrochen gearbeitet habe (Bachelorarbeit und Job) und wirklich keine Minute Freizeit hatte, war ich im März einen Monat im Urlaub und bin nun wieder da.

Ich habe viel neue Kraft, Inspiration und Motivation getankt, um mein Konsumverhalten noch mehr zu verändern und immer weniger Müll zu verursachen. Gerade im Urlaub ist es ja oft schwierig, Müll zu vermeiden, da man nicht selbst kocht, da man die Mülltrennung nicht beeinflussen kann, weil man die Geschäfte und Essensmöglichkeiten in seiner Umgebung nicht kennt usw. Letztendlich ist auch die Frage, ob ich 30 Minuten in einer fremden Stadt umherirren möchte, um einen Kaffee ohne Pappbecher zu finden, oder ob ich einfach den Kaffee im Pappbecher annehme und in Ruhe frühstücke. Es mag auch auf die Art des Urlaubs ankommen, aber ich fand es in meinem Urlaub schwierig, genauso ökologisch verträglich zu leben wie zuhause in Deutschland.

Ebook Reader und Bücherkonsum

Zuhause angekommen habe ich endlich mal meinen uralten Ebook-Reader generalüberholt und neue Bücher geladen. Eine Zeit lang fühlte es sich für mich komisch an, Geld für Bücher auszugeben, die ich dann nicht wirklich ‚habe‘ und habe nur kostenlose Klassiker auf dem Reader gehabt. Aber mittlerweile bin ich, was Bücher betrifft, an einen Endpunkt auf einer langen Straße von kleinen Veränderungen gelangt:

Ich habe kein Bücherregal mehr und kann daher nur begrenzt Bücher lagern. Die meisten Bücher, die ich lesen möchte, gibt es nicht in der Bibliothek zum Ausleihen. Gebrauchte Bücher kaufen und nach dem Lesen wieder verkaufen oder verschenken macht auch Arbeit – und manche möchte ich ja vielleicht sogar behalten! Daher werde ich jetzt Lese-Bücher auf dem Reader genießen und kann sie dort ohne Unannehmlichkeiten in großen Mengen und für lange Zeit speichern. Arbeits-Bücher, d.h., die ich aktiv im Studium benötige, werde ich natürlich weiterhin in Papierform haben und erst weggeben, wenn ich mir sicher bin, sie nicht mehr zu benötigen. Aber bei diesen gilt: fast alle gibt es in der Bibliothek!

Zero Waste

Schon vor einigen Monaten habe ich mich mit dem Problem Biomüll/Kompost auseinandergesetzt. Bei mir gibt es nämlich leider keinen Biomüll und daher kommen Pflanzenreste u.a. in den Restmüll, was natürlich eine Verschwendung und sehr ärgerlich ist. Ich habe auf youtube über den Bokashi Bin recherchiert, der für das Kompostieren (genauer: Fermentieren) von Küchenabfällen in Großstädten designed wurde. Diesen kann man nach draußen auf Balkon/Fensterbank stellen, aber sogar auch drinnen platzieren, denn er riecht nicht. So ein Starterset ist mit 60€ leider recht teuer und ich weiß, dass man so einen Eimer auch selbst basteln kann – aber Baumärkte sind von mir leider auch meilenweit entfernt und haben kein großes Sortiment. (Vorgestern nahm ich den langen Weg für 2 Besorgungen auf mich und sie hatten keins von beidem da, deshalb werde ich sobald nicht wieder hinfahren!) Auch die effektiven Mikroorganismen muss man für den Beginn kaufen, man kann diese aber auch selbst züchten, da muss ich mich noch besser informieren. Besitzt jemand von euch einen Bokashi?

Ich würde meinen dann gern draußen auf die Fensterbank stellen und mit dem Endprodukt meine Kräuter und Blumen düngen bzw. den Überschuss ins Gebüsch geben.

Minimalisieren

Auch in meiner Wohnung möchte ich noch mehr verändern. Ich habe noch einpaar Sachen aussortiert und liebäugele mit der Anschaffung eines großen Ohren-Sessels und eines Teppichs, um die leere Fläche gemütlicher zu gestalten. Der Sessel wäre außerdem toll für Gäste und zum Lesen, da ich momentan nur am Schreibtisch (unbequem) oder im Bett (Einschlafgefahr) lesen kann. Andererseits möchte ich mich nicht übernehmen und am Ende etwas gekauft haben, das optisch und auch räumlich nicht optimal passt..

Mein erstes Spendengeschenk

bildschirmfoto-2017-01-05-um-19-23-45Im November 2016 hatte ich mir vorgenommen, mal eine Spende zu verschenken. Zwar nicht zu Weihnachten, aber zur Goldhochzeit meiner Tante und meines Onkels Ende Dezember habe ich diesen Wunsch umgesetzt. Ich wusste ohnehin nicht, was ich ihnen schenken sollte. Als ich meine Tante einmal gefragt habe, womit man ihr etwas Gutes tun kann, sagte sie: „Ich bin glücklich, wenn du glücklich bist“ (sie ist sehr großzügig und freigiebig).

WorldVision kenne ich, weil meine Eltern lange Zeit eine Patenschaft für ein Kind aus Mauretanien finanziert haben. Diese Stiftung erscheint mir auch vertrauenswürdig. Deshalb habe ich für beide (Tante und Onkel) jeweils ein Geschenk ausgewählt. Es gibt Ziegen, Winterjacken, Schulbücher und viel mehr (World Vision: Das Gute Geschenk). Alternativ kann man einen selbstgewählten Betrag für ein ausgewähltes Projekt spenden. Nachdem ich selbst an Weihnachten reich beschenkt wurde, hatte ich richtig Lust, etwas von diesem Geld weiterzugeben und meine Spende fiel großzügiger aus, als ein materielles Geschenk es wahrscheinlich gewesen wäre. Allerdings, man muss auch dazu sagen, dass mein Freund sich an der Spende mitbeteiligte!

Meinte Tante wusste gar nicht, dass es so etwas gibt, fand es aber eine schöne Idee. Mir hat es sehr viel Freude bereitet und ich werde es bestimmt in Zukunft noch häufiger so machen. Weiterer Vorteil: man kann die Spendenurkunde individuell gestalten (Für/Von) und selbst ausdrucken. So eignet es sich auch als Last-Minute Geschenk.

Klar „kauft“ man sich damit ein gutes Gewissen. Und natürlich weiß ich, dass meine Spende nicht 1:1 in eine Ziege investiert wird, sondern auch andere Projekte und Verwaltungskosten damit unterstützt werden. Aber Argumente gegen Wohltätigkeit kommen meiner Meinung nach nur von Zynikern oder Leuten, die ihr kapitalistisches Verhalten rechtfertigen wollen. (Außer natürlich man hat schlicht kein Geld für eine Spende übrig oder ist darauf angewiesen, Sachen zu verkaufen statt zu verschenken – das sehe ich natürlich ein!)

Übrigens: Mein Freund wünschte sich zu seinem Geburtstag ebenfalls ‚Nichts oder Spenden‘, was auf der Geburtstagsfeier in einer großen Packung Pralinen, einem Buch, einem Gegenstand und einer Spende für ein Klimaprojekt in Ruanda mündete ;) Vielleicht waren sich die Eingeladenen nicht sicher, was er damit meint oder haben sich nicht getraut. Aber über die eine Spende hat er sich sehr gefreut.

Habt ihr es auch schonmal ausprobiert?

„Bücherliebe“

Heute begebe ich mich mal auf dünnes Eis. Naja, nicht direkt – ich denke nämlich, die meisten Leser:innen meines Blogs können meine Einstellung gut nachvollziehen oder teilen sie sogar.

Wie einige von euch vielleicht bereits gelesen haben, bin ich Studentin. Genauer gesagt studiere ich Germanistik und Philosophie, zwei sehr textlastige Fächer. Nicht nur in meinem Bekanntenkreis aus dem Studium, aber vor allem dort, erlebe ich immer wieder ein Phänomen, das ich mal „Bücherliebe“ nenne.

Die jungen Studenten fangen schon mit 18, evtl. noch früher, an, riesige Massen an Literatur zu akkumulieren. Regal um Regal wird gefüllt. Alle ‚Klassiker‘ des jeweiligen Gebiets muss man natürlich besitzen. Dazu noch einpaar schnellgelesene Bestseller-Romane und einpaar Bücher, die man noch gar nicht gelesen hat. Ob die Bücher einem wirklich gefallen, ob man sie noch einmal lesen würde, oder ob man sie total furchtbar fand, ist dabei oft zweitrangig. Die Bücher dienen also vordergründig zur Dekoration, zur Füllung der Regale, und natürlich zur Präsentation nach außen: Hallo, ich bin sehr belesen. Von den gefüllten Regalen werden dann auch gerne Fotos in sozialen Netzwerken veröffentlicht.

Wenn man dann mal ganz zaghaft nachfragt, wieso eine Aussortierung von denjenigen Büchern, die gar keine Lieblinge sind, nicht in Erwägung gezogen wird, heißt es oft als Antwort: „Aber das sind doch Bücher! Ich liebe Bücher so sehr. Ihre Seiten, ihr Geruch, das Gefühl. Es bricht mir das Herz, ein Buch zu verkaufen“. Wenn man Bücher nicht in diesem Ausmaße verehrt, steht man dann prompt als herzloser Unmensch da. Von dieser Gruppe kommen oft auch Statements wie: „Ein Mensch/eine Wohnung ohne Bücher ist mir suspekt“.

Ich meinerseits hänge nicht an Büchern, sondern an Geschichten, Erkenntnissen und Kunst. Die habe ich im Kopf. Und gerade Klassiker und Bestseller kann ich doch überall ausleihen. Auch Ebookreader finde ich eine gute Idee.

Ich bin ein großer Fan von schönen Layouts und Typographie. Aber mir gibt es nichts, jede Menge Bücher zu besitzen und mit Ende zwanzig eine stattliche Hausbibliothek vor den Gästen präsentieren zu können.

Tatsächlich wurde ich auch schon einmal – als ich noch eins hatte – nach meinem Bücherregal beurteilt, während die betrachtende Person gleichzeitig sich selbst durch die Kommentierung meiner Lektüre profilieren wollte: „Oh, ah, ja, Hobbes.. den habe ich auch schon gelesen..“. Lustig war auch, dass diese Person viele Texte kommentierte, die ich selbst gar nicht gelesen hatte, und auf dieser Grundlage falsche Schlüsse über mich zog.

Daher mein Plädoyer: Seid doch nicht so versnobt, prätentiös und vernarrt in Materielles. Nur weil ich etwas nicht besitze, heißt es noch lange nicht, dass ich es nicht kenne oder nicht mag. Ich besitze schon einige Bücher, die mir wichtig sind. Aber ich stelle es nicht aus. Ich brauche keine Hausbibliothek, um meinen Gästen zu zeigen, dass ich Germanistik und Philosophie studiere und dafür eine große Leidenschaft habe.

 

Was sagt ihr zu dem Thema?

Ich verurteile niemanden, der viele Bücher besitzt, wenn er daran Freude hat und die Bücher gerne liest oder zu irgendwelchen Zwecken benötigt. Eine Anhäufung von Literatur, nur um möglichst gebildet und ‚büchermenschig‘ zu wirken, kombiniert mit der Neigung, andere nach ihrem Bücherregal zu beurteilen, geht mir jedoch gehörig auf die Nerven.

Ziele / Ideen fürs neue Jahr

Zwar pflege ich auch To-Do Listen, jedoch schreiben sich auch immer ‚Want-To-Dos‘ in diese Listen ein. Daher gibt es für mich auch keine Vorsätze im klassischen Sinne, sondern eher Ziele und Ideen – Dinge also, die ich wirklich gerne machen möchte und zu denen ich mich nicht zwinge.

✓ nur noch losen Tee kaufen
❒ weiterhin keine neue Kleidung kaufen (s. Projekt)
✓ nur noch fairtrade Kakao- und Kaffeeprodukte kaufen
❒ weniger Plastikmüll verursachen
❒ beim Bäcker mit Stoffbeutel einkaufen (nehme ich mir schon lange vor)
❒ häufiger Museen, Kinos und Theater besuchen
✓ häufiger Sportübungen machen
✓ mehr in Büchern statt im Internet lesen
❒ meinen Schal fertig stricken
❒ mir einen Pullover stricken
✓ mehr spenden und evtl. für etwas engagieren
❒ häufiger Selbstgemachtes statt Gekauftes verschenken
❒ noch weniger Dinge besitzen
✓ evtl. einen Lesesessel kaufen (muss ich noch drüber nachdenken)
❒ häufiger in die Natur gehen
❒ mehr von Deutschland sehen
❒ häufiger Kochen statt schnell ein Brot o.ä. zu essen ;)
❒ einmal zählen, wieviele Dinge ich besitze (ich weiß, es ist etwas idiotisch und es sagt auch nicht viel aus, aber ich möchte es unbedingt mal wissen, ich kann es nämlich gar nicht abschätzen)

Das Weihnachtsfest / kurz und bündig

Ich denke mittlerweile hat hier jeder genug Weihnachtsartikel gelesen ;) Daher fasse ich mich ganz kurz mit einem persönlichen Bericht:

Vor Weihnachten habe ich nochmal einpaar Sachen aussortiert:

  • Kabel, Kabel, Kabel…
  • kaputte Fritzbox
  • 3x Vorhänge aus der alten Wohnung, die hier nicht mehr passen –> verschenkt
  • riesiger Kochtopf, nie benutzt –> verschenkt
  • 4 Bücher

Hier bei der Familie meines Freundes lagen seeehr viele Geschenke unterm Baum. Aber wir waren auch 8 Personen. Ich habe ganz wunderbare Sachen bekommen, über die ich mich wirklich freue: Lush Shampoo (gewünscht), 2x Gutscheine, Salz und Pfeffermühle (gewünscht), 2 DVDs, 1 selbstgenähtes Beutelchen, 1 Nagellack (gewünscht), 1 schönes Glas mit selbstgebrannten Mandeln, 1 Zirbelkissen (insgeheim gewünscht!), 1 Teller. Von meinen Freunden habe ich Cranberryessig, 1 Teelicht und Tee bekommen, auch darüber habe ich mich sehr sehr gefreut. Das Weihnachtsfest war sehr schön!!

bildschirmfoto-2016-12-25-um-13-27-09Auch meine Geschenke sind – denke ich – gut angekommen :) Die meisten Familienmitglieder haben von mir selbstgemachtes Müsli + einen leckeren Tee + Fairtrade u. Bio Schokolade bekommen. Außerdem habe ich ein Aquarell, gewünschte CDs und eine Edelstahlflasche verschenkt. Danach wurde das Geschenkpapier schön zusammengelegt, damit es nochmal verwendet werden kann ;) Herrlich öko. Nächstes Jahr werden wir vielleicht wichteln. Das finde ich eine gute Idee bei so vielen Personen. Meinen Freund:innen habe ich Kinogutscheine und einen besonderen Kaffee sowie ein Lush Schaumbad geschenkt.

Make Chocolate Fair

Gerade jetzt in der Weihnachtszeit sind die Supermärkte von billiger Schokolade überschwemmt. Haltet die Augen offen für Fair-Trade Alternativen :)

Beitrag geteilt von http://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com.

Hast Du es schon gehört? Die Nikolos streiken, denn sie wollen nicht länger Schokolade aus Kinderarbeit an Kinder verteilen! Nikolo Streik – Make Chocolate Fair! Die Südwind AktivistInnen haben sich Anfang Dezember auf der Wiener Mariahilferstraße für eine Protestaktion unter dem Titel “Nikolos setzen sich zur Wehr, wollen ihre Schokolade fair!” den Raum genommen, um […]

über Videotipp am Montag #31 — widerstandistzweckmaessig

Vorher-Nachher: neuste Minimalisierungsaktion!

Vorher:

Nachher:

Anmerkung: Es sind nicht *alle* Sachen, die vorher da standen, verschwunden! Manche wurden einfach anders verstaut ;) Dabei hat auch der hohe Küchenschrank, den ich seit 3 Monaten habe, sehr geholfen.

Wenn ich mir so die alten Bilder angucke.. wow.. es hat sich doch noch einiges getan. Zwar habe ich mich vorher auch wohlgefühlt und meine Sachen kamen mir nicht sehr viel vor, aber jetzt im Nachhinein war es ja doch noch einiges, das wegkonnte ;)

In dem Regal neben dem Schreibtisch finden nun 3 Ordner, mein Drucker, 2 große Boxen und 1 kleine Box Platz. Oben stehen meine Reclam-Hefte in Drahtkörben. Der Stapel daneben ist für meine Bachelorarbeit aus der Bibliothek entliehen und wird mich bald wieder verlassen ;) Auch auf der Fensterbank steht ein kleines Kästchen mit Büchern, das stört mich aber nicht.

ICH BIN STOLZ AUF MICH UND MEINE WOHNUNG UND DASS ICH MEINEM TRAUM VOM MINIMALISMUS NÄHER KOMME. YEAH! :)

Hier seht ihr übrigens meine Wohnungstour vom Mai 2016.

Vielleicht werde ich bald auch die restlichen Bereiche updaten, wobei sich da nicht viel verändert hat.

Kühne Träume..

Ich kann noch keinen ausführlichen Post mit Fotos machen.
Aber ich wollte der Welt schonmal mitteilen, dass ich am Mittwochabend einen großen Minimalisierungsanfall hatte und nun ein leeres Regal bei mir im Keller steht.

In den letzten Tagen hat sich immer mehr der Wunsch herauskristallisiert, statt reiner Aufbewahrungsfläche Wohlfühlfläche zu schaffen. Mein Traum ist es, in meiner Zimmerecke noch mehr Platz freizumachen und einen gemütlichen Lesesessel anzuschaffen. Auch für Besuch ist das eine schöne Sitzgelegenheit.

Es ist so befreiend und augenöffnend, nochmal so einen großen Schritt zu tun. Gegenstände bedeuten mir immer weniger. Erinnerungen und Wissen sind im Kopf (oder auf der Festplatte ;) ), Bücher sind ausleihbar, Dinge sind zum Gebrauch geschaffen und in den meisten Fällen auch ersetzlich.

Wenn ich mal ins Ausland gehe und meine Wohnung hier untervermiete, wünsche ich mir, nur einen Umzugskarton mit persönlichen Dingen vollzupacken und in den Keller zu stellen, einmal durchputzen und fertig!

Mal sehen wie es weiter geht. Fotos folgen :) Ich bin auf jeden Fall motiviert und stolz auf mich, weil ich meinem Traum vom Minimalismus ein Stück näher gekommen bin.