Wieder zurück nach 3 Monaten. Ebookreader & Bokashi Bin.

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

Nachdem ich im Januar und Februar ununterbrochen gearbeitet habe (Bachelorarbeit und Job) und wirklich keine Minute Freizeit hatte, war ich im März einen Monat im Urlaub und bin nun wieder da.

Ich habe viel neue Kraft, Inspiration und Motivation getankt, um mein Konsumverhalten noch mehr zu verändern und immer weniger Müll zu verursachen. Gerade im Urlaub ist es ja oft schwierig, Müll zu vermeiden, da man nicht selbst kocht, da man die Mülltrennung nicht beeinflussen kann, weil man die Geschäfte und Essensmöglichkeiten in seiner Umgebung nicht kennt usw. Letztendlich ist auch die Frage, ob ich 30 Minuten in einer fremden Stadt umherirren möchte, um einen Kaffee ohne Pappbecher zu finden, oder ob ich einfach den Kaffee im Pappbecher annehme und in Ruhe frühstücke. Es mag auch auf die Art des Urlaubs ankommen, aber ich fand es in meinem Urlaub schwierig, genauso ökologisch verträglich zu leben wie zuhause in Deutschland.

Ebook Reader und Bücherkonsum

Zuhause angekommen habe ich endlich mal meinen uralten Ebook-Reader generalüberholt und neue Bücher geladen. Eine Zeit lang fühlte es sich für mich komisch an, Geld für Bücher auszugeben, die ich dann nicht wirklich ‚habe‘ und habe nur kostenlose Klassiker auf dem Reader gehabt. Aber mittlerweile bin ich, was Bücher betrifft, an einen Endpunkt auf einer langen Straße von kleinen Veränderungen gelangt:

Ich habe kein Bücherregal mehr und kann daher nur begrenzt Bücher lagern. Die meisten Bücher, die ich lesen möchte, gibt es nicht in der Bibliothek zum Ausleihen. Gebrauchte Bücher kaufen und nach dem Lesen wieder verkaufen oder verschenken macht auch Arbeit – und manche möchte ich ja vielleicht sogar behalten! Daher werde ich jetzt Lese-Bücher auf dem Reader genießen und kann sie dort ohne Unannehmlichkeiten in großen Mengen und für lange Zeit speichern. Arbeits-Bücher, d.h., die ich aktiv im Studium benötige, werde ich natürlich weiterhin in Papierform haben und erst weggeben, wenn ich mir sicher bin, sie nicht mehr zu benötigen. Aber bei diesen gilt: fast alle gibt es in der Bibliothek!

Zero Waste

Schon vor einigen Monaten habe ich mich mit dem Problem Biomüll/Kompost auseinandergesetzt. Bei mir gibt es nämlich leider keinen Biomüll und daher kommen Pflanzenreste u.a. in den Restmüll, was natürlich eine Verschwendung und sehr ärgerlich ist. Ich habe auf youtube über den Bokashi Bin recherchiert, der für das Kompostieren (genauer: Fermentieren) von Küchenabfällen in Großstädten designed wurde. Diesen kann man nach draußen auf Balkon/Fensterbank stellen, aber sogar auch drinnen platzieren, denn er riecht nicht. So ein Starterset ist mit 60€ leider recht teuer und ich weiß, dass man so einen Eimer auch selbst basteln kann – aber Baumärkte sind von mir leider auch meilenweit entfernt und haben kein großes Sortiment. (Vorgestern nahm ich den langen Weg für 2 Besorgungen auf mich und sie hatten keins von beidem da, deshalb werde ich sobald nicht wieder hinfahren!) Auch die effektiven Mikroorganismen muss man für den Beginn kaufen, man kann diese aber auch selbst züchten, da muss ich mich noch besser informieren. Besitzt jemand von euch einen Bokashi?

Ich würde meinen dann gern draußen auf die Fensterbank stellen und mit dem Endprodukt meine Kräuter und Blumen düngen bzw. den Überschuss ins Gebüsch geben.

Minimalisieren

Auch in meiner Wohnung möchte ich noch mehr verändern. Ich habe noch einpaar Sachen aussortiert und liebäugele mit der Anschaffung eines großen Ohren-Sessels und eines Teppichs, um die leere Fläche gemütlicher zu gestalten. Der Sessel wäre außerdem toll für Gäste und zum Lesen, da ich momentan nur am Schreibtisch (unbequem) oder im Bett (Einschlafgefahr) lesen kann. Andererseits möchte ich mich nicht übernehmen und am Ende etwas gekauft haben, das optisch und auch räumlich nicht optimal passt..

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5 Gedanken zu “Wieder zurück nach 3 Monaten. Ebookreader & Bokashi Bin.

  1. Das mit dem Teppich & Sessel klingt cool, ich kann dich aber auch verstehen, wenn du dich da noch zurückhälst. Schau doch erstmal ne Weile und wenn du was gefunden hast, kannst immer noch entscheiden :). Die 2 Sachen sind im Notfall glaube ich auch schnell verkauft, einfacher wie Klamotten bestimmt ;)

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  2. Hey Marie! Puh, die Bücher sind bei mir noch ein riesen Brocken! Ich versuche derzeit, die ungelesenen Bücher der Reihe nach zu lesen und sie nachher zu verschenken, wenn ich mir denke, dass ich es nicht nochmals lesen werde (was bei 95% der Bücher wohl so ist). Meinen E-Book Reader nutze ich auch immer häufiger und neue Bücher kaufe ich mittlerweile 50:50 physisch und digital, was früher undenkbar gewesen wäre. :-) Einen gemütlichen Ohrensessel kann ich zum Lesen echt empfehlen, habe auch einen und es macht einfach gleich viel mehr Spaß! :-) Alles Liebe, Kathi

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  3. Hallo Marie,
    das mit dem Bokashi habe ich auch ausprobiert. Es hat allerdings nicht angenehm gerochen (eher nach Güllefass) und es war auch kaum zersetzt nach den zwei Wochen (das sollte wohl so sein). Was einem keiner erzählt ist, dass man das Stinkezeug danach noch 6(!) Wochen in Erde eingraben muss, damit man es als Dünger / neue Erde verwenden kann. Bisher überzeugt mich das Ding nicht wirklich (vermutlich habe ich etwas falsch gemacht).
    lg Regine

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