Minimalisieren stagniert – dafür mehr umweltfreundliche Ideen

In letzter Zeit tue ich mich sehr schwer mit dem minimalisieren. Es scheint, als hätte jeder Gegenstand, den ich besitze, eine ziemlich gute Daseinsberechtigung. Eine kleine Tüte für den 2nd Hand Laden wartet noch auf die Auslieferung, einpaar CDs/DVDs sind aus dem Regal genommen worden, da ich einen Laptop ohne Laufwerk besitze, aber ansonsten…

Wie bereits im letzten Beitrag erwähnt, habe ich eher gekauft als aussortiert in den letzten 2 Wochen. Bis auf eine Auflaufform und einen Pürierstab habe ich nun alles, das noch gewünscht war.

Küchenutensilien: nichts minimalisierbar.
Kleidung: vorläufig nicht (muss einige Stücke ‚testen‘ und dann entscheiden)
Schuhe: 1 Paar minimalisierbar.
Make-Up: einiges wird aufgebraucht, aber nichts soll sofort weg.
Gitarren: kann ich nicht über mich bringen..
Bücher: lieber auch erstmal behalten (ist eh nur eine Abteilung im kleinen Billyregal, schätzungsweise 40-50 Stück insgesamt).
Persönliche Erinnerungen: da könnte noch was gehen..
Uni-Sachen: einige Mitschriften können eingescannt und das Papier weggeworfen werden
Krams: Lichterketten können verschenkt werden und im Winter durch 1 weiße ersetzt werden.

Da ich also an der Minimalismusfront momentan nicht weiterkomme – oder sogar ein vorläufiges Ende erreicht habe* – beschäftige ich mich umso mehr, mit der Frage, wie ich mein Alltagsleben und mein Konsumverhalten noch etwas besser für die Welt gestalten kann.

*Obwohl ich das nicht glaube, weil meine Wohnung alles andere als minimalistisch aussieht und der Umzug mir auch nicht sehr minimalistisch an zu tragenden Objekten vorkam…

Ich habe mir einpaar Ziele gesetzt:

Essen:

  • Auf dem Wochenmarkt regionales und saisonales Gemüse einkaufen (selbstverständlich unverpackt)
  • allgemein: mehr Obst und Gemüse essen! (ein ewiger struggle bei mir)
  • nur noch losen Tee trinken (Ausnahme bilden mein geliebter Anti-Stress-Tee und Magen-Tee von Bad Heilbrunner ;) ansonsten bereits umgesetzt)
  • Fairtrade-Kaffee kaufen (bereits 1x geschehen)

Putzen:

  • auf Küchenpapier (‚Zewa‘) verzichten (bisher reichen Lappen/Schwamm)
  • auf umweltfreundlichere Reinigungsmittel zurückgreifen (Essig)

Wäsche:

  • bei niedrigeren Temperaturen waschen – statt 60 und 40 Grad mal ausprobieren, 40 Grad für Unterwäsche, Handtücher etc. zu nutzen und T-Shirts und Jeans, sofern nicht stark verschmutzt, vielleicht sogar mal kalt waschen?? Soll wohl auch besser für die Textilien sein.

[Ich weiß aber noch nicht, wie ich mit dem Hygiene-Faktor klarkomme. Da muss ich noch mehr recherchieren. Ich spiele außerdem mit dem Gedanken, solche Textilien ein mal richtig auszukochen – eine Grundreinigung quasi – und dann nach der sicheren Abtötung aller Viren und Bakterien kältere Waschtemperaturen zur Gewohnheit zu machen. Eine Bekannte hatte mir neulich sehr überzeugend davon erzählt, dass sie 1x im Jahr (oder nach Grippe z.B.) ihre Handtücher auskocht und sie davon frischer und weicher werden.]

  • Handtücher nicht mehr so häufig in die Wäsche stecken. Man benutzt sie ja, wenn man sauber ist – wieso sollten sie also dauernd gewaschen werden müssen?

Müll:

  • weiterhin darauf achten, wenig unnötige Verpackungen zu kaufen/mitzunehmen und möglichst wenig Plastikmüll produzieren!

 

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2 Gedanken zu “Minimalisieren stagniert – dafür mehr umweltfreundliche Ideen

  1. Hallo Mari,
    bin den ganzen Nachmittag durch deinen Blog getobt und jetzt will ich dir noch einen
    kleinen Gruß da lassen :-)
    Und trau dich ruhig die Handtücher etwas länger zu nutzen und auch sie nur bei 40 Grad zu waschen, das klappt super und krank wird man nicht davon * schmunzel…

    Freue mich auf weitere Beiträge und lasse
    liebe Grüße da
    Aurelia

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    • Hallo liebe Aurelia,
      das freut mich ja :) Vielen Dank!
      Es ist tatsächlich noch niemand an vermeintlich unhygienischen Handtüchern gestorben ;) Da bin ich mittlerweile auch entspannter.
      Liebe Grüße und einen schönen Abend.

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