Geschenke – gute Geschenke.

Weihnachten steht zwar erst wieder in 11 Monaten an, aber da es auch andere Gelegenheiten zum gegenseitigen Beschenken gibt und mich dieses Weihnachtsfest zum ersten Mal richtig zum Nachdenken gebracht hat, schreibe ich nun mal einen Eintrag darüber, wie man richtig wünscht und schenkt (auch aus minimalistischer Perspektive).

Niemand mag doofe Geschenke. Sie lösen unangenehme Gefühle aus und man steckt irgendwie in einer unschönen sozialen Situation – ob als Schenker oder Empfänger. Meine Tipps für echte Freude an Geschenken:

  1. Nachfragen: Was wünschst du dir?
    Klar sind Überraschungen für die meisten Leute schön (ich persönlich hasse sie..), aber es ist auch nicht verboten, einfach mal nachzufragen, womit man dem anderen etwas Gutes tun könnte. Ich bin da ganz pragmatisch und meine Freunde danken es mir. Wenn sie mir etwas zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken möchten, dann überlege ich mir, was ich wirklich möchte/brauche und über was ich mich freue. Wenn es ist nicht zu teuer und leicht erhältlich ist, dann können meine Freunde ganz stressfrei das Geschenk besorgen und ich freue mich sehr!
  2. Ausspionieren.. oder: was bräuchte diese Person wirklich?
    Wenn man gern etwas Nützliches schenken möchte und die Möglichkeit oder den nötigen Kenntnisstand besitzt, um zu wissen, was die Person braucht – go for it! So schenkte ich beispielsweise nach einem misslungenen gemeinsamen Kuchenbacken einer Freundin eine neue Küchenwaage; eine andere beklagte sich immer wieder über ihren kaputten USB-Stick; ein Freund quält sich lange mit seinem zerschlissenen Portemonnaie herum, aus dem alles herausfällt… manchmal denkt man nicht daran, solche kaputten Dinge selbst zu ersetzen. Aber wenn man dann etwas Brauchbares geschenkt bekommt, freut man sich sehr darüber.
    Hört einfach mal aufmerksam zu und notiert euch evtl. was euer Partner oder eure besten Freunde gern mögen oder gern hätten :)
  3. Gutscheine oder Bargeld
    Klar, zum Jahrestag mit dem Partner sollte man kein Bargeld schenken. Aber für Geburtstage oder Weihnachtsgeschenke ist das keinesfalls verwerflich und lässt der beschenkten Person viel Freiheit. Wenn es doch etwas gebundener sein soll, bietet sich ein Gutschein an. Das kann ein Gutschein für den Lieblingsladen der Person sein, für ein Erlebnis (wie z.B. Thermenbesuch) – wenn man es ganz unkommerziell halten möchte, ist auch ein Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung eine Option.
  4. Gutscheine für gemeinsame Zeit
    Die Seite Zeit-Statt-Zeug folgt diesem Prinzip. Meiner Meinung nach sollte man es etwas raffinierter angehen. Da es für mich selbstverständlich ist, Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, käme es mir seltsam vor, ihnen dies zu schenken. Wenn man sich jedoch etwas besonderes ausdenkt und die Organisation dafür übernimmt, sodass für den Beschenkten quasi ein All-Inclusive-Sorgloser-Ausflug zusammenkommt, dann ist es ein richtiger Geschenkgutschein! Beispiel: Ich hole dich ab, lade dich auf einen Thermenbesuch ein und koche uns danach ein schönes Essen.
  5. Dinge, die sich verbrauchen
    Wenn keine Wünsche geäußert werden und kein Bargeld oder Gutschein verschenkt werden soll, läuft man Gefahr, etwas falsches zu kaufen. Einige Dinge, mit denen man oft sicher fährt und die nicht herumstehen, sondern sich aufbrauchen, sind: Tee, Kerzen, Seife, ein besonderes Öl/Essig zum Kochen, selbstgemachte Marmelade, ein guter Wein/Whiskey/Sekt, Pralinen/Schokolade…
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